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Der falsche Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca)

 

Er sieht dem echten Pfifferling täuschend echt aus, und wird deshalb auch falscher Eierschwamm genannt. Er gehört nicht zu der Gattung der echten Leistlinge (wie der echte Pfifferling) sondern zu den Afterleistlingen (Hygrophoropsis). Aurantiaca bedeutet „orangefarbig“.

 

Merkmale:

Der Hut:

Der Hut des falschen Pfifferlings ist 3-8cm breit und gewölbt am Anfang, entwickelt sich dann allmählich trichterförmig mit flachem und breitem Rand. Er hat kaum wellige Formen und bleibt lange eingerollt. Die Huthaut ist meist orange-gelb gefärbt, manchmal sogar braun, und ist sie fein samtig.

Zur Mitte des Huts ist die Farbe häufig dunkler als am Rand!

 

Die Lamellen:

Sie laufen am Stiel herab, sind gegabelt (zum Rand hin) und stehen gedrängt, also dicht. Sie haben die gleiche Farbe wie der Hut.

 

Der Stiel:

Der Stiel des falschen Pfifferlings ist zwischen 2-8 cm lang und ist zylinderförmig sowie schlank. Er steht zentral und wird nach unten hin hohl und etwas dunkler. Durchmesser 0,3-0,8 cm, und Farbe dem Hut ähnelnd.

 

Das Fleisch:

Es ist weich und schwammig, im Geruch etwas dumpf und der Geschmack wird als süßlich beschrieben. Sporenpulverfarbe ist weiß.

Es ist umstritten, ob der falsche Pfifferling nun essbar sei oder nicht. Manche Spezialisten meinen er sei sogar giftig in größeren Mengen, andere stufen ihn als harmlos ein. Er soll überdies zu Verdauungsproblemen führen. Qualitativ wird er als wesentlich schlechter als sein echter Verwandter eingestuft. Beim Braten in der Pfanne verliert er seine Farbe und wird schwarz!

 

Vorkommen:

Der falsche Eierschwamm wächst als häufiger Herbstpilz von September bis November, häufig in Gruppen bevorzugt im Nadelwald. Er mag Nadelstreu, Moos und Totholz oder faule Baumstümpfe.

 

 

 

www.Pfifferlinge.com