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Pfifferlinge kochen

 

Es gibt mit Sicherheit etliche gute Pfifferling-Rezepte. Am Besten ist es eigene Erfahrungen und Experimente in dem Bereich zu machen. Alleine einen Pfifferling richtig zu braten, ohne das der zu lammelig ist, bedarf schon etwas Augenmerk. Ich habe selbst ein paar Pfifferlinge in der Bratpfanne verloren, weil sie meistens zu lange gebraten wurden und so dunkel braun und fest wurden. Mein persönliches lieblings Pfifferling-Rezept ist Pfifferling-Omlett/ Rührei mit reichlich Kräutern (Petersilie, Liebstöckl usw.). Aber auch eine ordentliches Schnitzel mit Pfifferling-Soße gehört zu meinen Lieblingsessen überhaupt.

Ein Paar Sätze vorab zu getrockneten Pffierlingen, die man häufiger mal im Supermarkt antrifft. Finger weg! Wenn man ordentlich was damit machen will stellt man schnell fest, das sich getrocknete Pfifferlinge eigentlich zu nichts verarbeiten lassen. Noch nicht mal als Gewürz eignen dieses gekauften Pilze, da sie so gut wie kein Aroma abgeben. Ich habe sie schon für Suppen benutzt, aber leider ohne Erfolg. Kaum Resultate und nur staubtrockene,feste Pfifferling-Stücke.

 Auch direkt für Soßen oder Dergleichen sind getrocknete Piffferlinge (andere Pilze vermutlich auch) ungeeignet. Es geht nichts über frische Pfifferlinge oder Steinpilz aus unseren Wäldern. Da man diese aber nicht immer zu Hand hat, muss man gelegentlich doch in den Supermarkt. Doch auch da bei frischen Pfifferlingen mal einen kritischen Blick auf das Körbchen werfen.Diese Pfifferlinge kommen eigentlich immer aus Ostländern. Wenn einen manchmal kluge Köpfe in Erinnerung rufen, das die Pilze ja alle durch das Tschernobyl Unglück belastet sind, dann dieses Pilze aus Osteuropa erst recht. Das sollte man nicht vergessen. Aber auch Pfifferlinge in der Dose, also eingelegte, sollte man zwangsläufig benutzen. Wenn man versucht diese nach einer erfolglosen Suche in die Pfanne zu geben und zu braten, stellt man nach langem braten fest, das diese Pilzchen ihre Flüssigkeit nie verlieren. Sie sind mit Flüssigkeit voll gesaugt und bleiben es auch nach langem Braten.

Es geht nichts über frische Pilze,ganz egal ob nun Pfiferling, Waldchampignon oder Speisemorchel das ist mein genereller Grundsatz.

Wichtig bei Pilzen allgemein ist, nach dem Sammeln die Pilze nicht mit Wasser unüberlegt zu übergießen. Das tut dennen nicht gut. Ein wenig Wasser um Dreck oder kleine versteckte Tierchen wegzuspühlen reicht völlig. Zu viel Wasser tut dem Aroma der Pfifferlinge nicht gut. Dann kann man die Pfifferlinge noch etwas mit Küchenpapier abreiben und kleinschneiden.                                                                

                                                                                                                        

Zum Kauf und Umgang mit Pilzen in der Küche

Beim Kauf sollte man wirklich darauf achten frische Pfifferlinge zu bekommen.

Frisch heißt, dass die Pfifferlinge nicht vermagert sondern voll und saftig aussehen.

Sie sind nicht verfärbt (schönes Gelb), fleckig oder geben Anzeichen von Trockenheit. Das sieht man an den Stielenden. Die Leisten sollten ebenfalls nicht kaputt sein.

Etwas aufpassen: Pilze sind etwas empfindlich, gerade was den Transportweg anbetrifft.

Frische Pilze verderben leider relativ schnell, man muss im vorhinein überlegen was man mit ihnen anstellen will und die Pfifferlinge dann aufbrauchen.

Niemals in Folie lagern! Und nicht auf einen Haufen kneulen, denn Pilze "atmen" auch nach der Ernte. Ich habe mal gehört, dass man Pilze in einem Blech im Kühlschrank gut lagern könne, indem man sie einem feuchtem Tuch abdecken würde.

Aufgewärmte Pilze sind nicht wie man öfters hört giftig oder schädlich.

Reste von Pilzgerichten können aufgewärmt werden, sollten aber vorher zügig abgekühlt worden sein.

 

Viel Erfolg in der Küche


www.Pfifferlinge.com